Spanien

Kulturelle und regionale Vielfalt in Spanien

12-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.195,- /  € 1.925,-

274T054
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Kulturelle und regionale Vielfalt in Spanien

12-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.195,- /  € 1.925,-

Die europäische Öffentlichkeit bestaunt die Ernsthaftigkeit, mit der viele Katalanen ihre politische Unabhängigkeit anstreben. Auch in anderen Regionen, wie etwa Galicien oder dem Baskenland existiert ein skeptischer Blick auf den spanischen Zentralstaat. Der Konflikt zwischen den einzelnen Regionen war im 20. Jahrhundert eine zentrale Ursache des spanischen Bürgerkriegs. Während dieser Reise von Barcelona nach Madrid lernen wir die Vielfältigkeit des kulturellen Lebens in Spanien kennen und gehen überdies der Frage nach, wie es zu dem Widerspruch zwischen den Einigungsbemühungen in einem gemeinsamen Europa und dem Unabhängigkeitsdrang einiger spanischer autonomer Regionen kommt?

Auch heute noch bin ich von Spanien genauso fasziniert wie nach meiner ersten Pyrenäenüberquerung 1982. Die Vielfalt der Kulturen und Sprachen, die Überreste der maurischen Epoche, die avantgardistische Architektur Antoni Gaudís und vieles mehr unterscheiden Spanien von allen anderen Ländern Europas. Während dieser Reise beschäftigen wir uns mit der Frage, was Spanien trotz dieser Gegensätze zusammenhält. Ihr Dr. Rulf J. Treidel

Drei gute Gründe für diese Reise

  • Gespräche mit Spaniern zum Regionalismus
  • Besuch der Eiche von Guernika
  • Sechs Hauptstädte autonomer Regionen

Leistungen, die überzeugen

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit Lufthansa in der Economy-Class bis Barcelona/ab Madrid*
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise im komfortablen Reisebus mit Klimaanlage
  • Transfers am An- und Abreisetag*
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
    • Besuch des Klosters Montserrat
    • Hemingway-Café in Pamplona
    • Valle de los Caidos und El Esorial
    • Präromanik in Asturien
    • Kathedralen in Burgos & León
    • Natur pur: Picos de Europa
  • Besichtigungen mit Audio-System
  • Alle Eintrittsgelder
  • 11 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 11x Frühstück, 11x Abendessen
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
* bei Eigenanreise nicht inklusive

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    Reise

    Spanien

    Kulturelle und regionale Vielfalt in Spanien

    12-Tage-Dr. Tigges Studienreise

    Stationen

    Gesamten Verlauf zeigen
    • 1. Tag
      Flug nach Barcelona
    • 2. Tag
      Barcelona: Metropole am Mittelmeer
    • 3. Tag
      Barcelona und das Hinterland
    • 4. Tag
      Von Barcelona nach Zaragoza
    • 5. Tag
      Von Zaragoza nach Pamplona
    • 6. Tag
      Von Pamplona in die Rioja
    • 7. Tag
      Von Logroño nach León
    • 8. Tag
      Von Leon nach Asturien
    • 9. Tag
      Von Oviedo nach Valladolid
    • 10. Tag
      Von Valladolid über El Escorial nach Madrid
    • 11. Tag
      Madrid: die Hauptstadt Spaniens
    • 12. Tag
      Heimreise oder Anschlussprogramm
    Kulturelle und regionale Vielfalt in Spanien
    Auch heute noch bin ich von Spanien genauso fasziniert wie nach meiner ersten Pyrenäenüberquerung 1982. Die Vielfalt der Kulturen und Sprachen, die Überreste der maurischen Epoche, die avantgardistische Architektur Antoni Gaudís und vieles mehr unterscheiden Spanien von allen anderen Ländern Europas. Während dieser Reise beschäftigen wir uns mit der Frage, was Spanien trotz dieser Gegensätze zusammenhält. Ihr Dr. Rulf J. Treidel
    1. Tag
    Flug nach Barcelona
    Am Abend des Ankunftstages begrüßt Sie Ihr Reiseleiter in Kataloniens Hauptstadt Barcelona und stimmt Sie auf das Thema des Regionalismus in Spanien ein. Das Abendessen nehmen wir gemeinsam in einem gemütlichen Restaurant ein. (A)
    2. Tag
    Barcelona: Metropole am Mittelmeer
    Während der Besichtigung der katalanischen Hauptstadt spüren wir schon in der Architektur das Selbstbewusstsein des vermögenden Bürgertums, das seit Jahrhunderten das Leben in dieser Stadt geprägt hat. Die Stadtanlage und Architektur spiegeln den Geist einer Handelsnation wider. Wir bestaunen die Gebäude des Architekten Gaudí genauso wie die mittelalterlichen Werfthallen. Handel ist für die Katalanen zentral und führte letztlich zur Herausbildung der eigenen Identität. Aber auch Gaudís Modernismus konnte nur in Katalonien entstehen. Schwer vorstellbar jedenfalls, dass diese avantgardistische Architektur von zentralspanischen Großgrundbesitzern akzeptiert worden wäre. Wir sprechen mit einem Katalanen über sein Verständnis von Spanien. (F, A)
    3. Tag
    Barcelona und das Hinterland
    Um mehr über die Katalanen zu erfahren, müssen wir uns mit ihrer Kultur und dem Hinterland Barcelonas beschäftigen. Dazu gehören die Berglandschaften und Freizeitaktivitäten der Barcelonins seit Beginn der Industrialisierung. Man entdeckte die Freude am Wandern. Jugendliche wurden in die Berge in Zeltlager geschickt, um die Natur zu entdecken. Beim Besuch des Montserrat fallen uns die Wanderer und Kletterer überall auf. Der Montserrat ist aber vor allem geistiges Zentrum Kataloniens. Wir besuchen die Basilika mit der Schwarzen Jungfrau und sprechen mit einem Angehörigen der Klostergemeinschaft. Der Weg zurück nach Barcelona führt uns durch das Tal des Flusses Llobregat. Hier finden sich wichtige Zeugnisse der Industrialisierung. 100 km (F, A)
    4. Tag
    Von Barcelona nach Zaragoza
    Von Barcelona führt uns die Reise in die Hauptstadt der autonomen Region Aragon: Zaragoza. Auf dem Weg besuchen wir die alte Kathedrale Lleidas. Sie thront auf einem Berg über der Stadt und wurde auf den Resten einer Moschee gebaut. In Zaragoza treffen wir auf ein spanisches Nationalheiligtum: Die alte Königsresidenz und Handelsstadt am Ebro hütet in einer gewaltigen Basilika ein heiliges Bild der Maria, die hier dem Apostel Jakobus erschienen sein soll. Die Plaza del Pilar, benannt nach dem Pfeiler, auf dem das Bild ruht, gehört zu den größten Plätzen des Landes. Von Zaragoza aus wurde im Mittelalter durch die »Krone von Aragon« ein Staatenbund regiert, der zeitweise von Aragon bis Neapel reichte. Auch heute noch steht die spanische Monarchie für einen Verbund verschiedener Königreiche und Fürstentümer. 315 km (F, A)
    5. Tag
    Von Zaragoza nach Pamplona
    Morgens geht es in die Hauptstadt der autonomen Region Navarra: Pamplona. Die Stadt ist vor allem wegen des Stierlaufs anlässlich der Fiesta San Fermin bekannt. Ernest Hemingway setzte diesem Spektakel in seinem Roman »Fiesta« ein Denkmal. Die gotische Kathedrale ist eine Gedenkstätte des historischen Königreichs Navarra, das jahrhundertelang die Pyrenäenregion im Grenzgebiet des heutigen Spaniens und Frankreichs beherrschte. Die baumbestandene Plaza del Castillo ist der Mittelpunkt der Stadt. Hier befindet sich der Palast von Navarra und heutige Sitz der navarresischen Regionalregierung. Vor dem Abendessen statten wir dem historischen Café Iruna einen Besuch ab und erinnern uns an die Geschichten des dort häufig eingekehrten Ernest Hemingway. 180 km (F, A)
    6. Tag
    Von Pamplona in die Rioja
    Von Navarra geht es zunächst in das Baskenland, die einzige autonome Region Spaniens mit einer Sprache, die nicht auf romanische Ursprünge zurückgeht. Wir besuchen die für das baskische Selbstverständnis bedeutsame Kleinstadt Guernika. Dort befindet sich die Eiche, unter der sich die Basken versammelten, um über die Geschicke der Region zu entscheiden. Der hohe Symbolwert von Guernika für den baskischen Nationalismus führte während des spanischen Bürgerkriegs zur Zerstörung der Stadt durch die deutsche Legion Condor. Wie durch ein Wunder blieb die Eiche stehen. Der Weg führt uns weiter in die kleinste autonome Region, in die Rioja. Eine Übernachtung in Logroño. 270 km (F, A)
    7. Tag
    Von Logroño nach León
    Heute bewegen wir uns auf den Spuren des heiligen Jakobus. Das zwischen der Rioja und León gelegene Stück des Pilgerweges, Camino de Santiago, ist reich an Dokumenten der Bedeutung dieser historischen Route für die spanische Geschichte. So besuchen wir unterwegs die großartige Stadt Burgos mit einer Kathedrale, die für viele die schönste in ganz Spanien ist. León wiederum steht mit der Grablege der leonischen Könige in der Kirche St. Isidor für eine weitere Dynastie der spanischen Königreiche. Die großartigen romanischen Fresken, mit denen das Panteon de los Reyes ausgestattet ist, zeugen von der historischen Bedeutung der Dynastie. 270 km (F,A)
    8. Tag
    Von Leon nach Asturien
    In Asturien liegt mit der Grotte von Covadonga die Heimat des spanischen Gründungsmythos. In der Berglandschaft der Picos de Europa soll Pelayo im Jahre 722 ein maurisch-islamisches Heer geschlagen haben. Mit diesem Ereignis wurde die Reconquista eingeleitet, die Rückeroberung des islamisch regierten Spaniens durch die christlichen Königreiche. Grund genug, um hier eine prachtvolle Basilika zu errichten. Nach deren Besuch fahren wir in die asturianische Hauptstadt Oviedo und besuchen zunächst die berühmten präromanischen Bauwerke. Anschließend genießen wir die angenehme Atmosphäre in den Altstadtgassen. Wir sehen u.a. das Denkmal des amerikanischen Filmregisseurs Woody Alan, der Oviedo besonders verbunden ist. 250 km (F, A)
    9. Tag
    Von Oviedo nach Valladolid
    Während der Fahrt von Oviedo nach Valladolid erleben wir den Landschaftswandel von den grünen Bergen Asturiens in die weiten, trockenen Ebenen der kastilischen Meseta. Historisch war diese Region eine unendliche Schafweide. Valladolid war im 15. Jahrhundert schon einmal Hauptstadt Kastiliens und ist heute die Hauptstadt der autonomen Region Castilla-León. Valladolid steht für große Persönlichkeiten, wie etwa den hier verstorbenen Christoph Kolumbus oder Johanna die Wahnsinnige, die im nahe gelegenen Tordesillas verstarb. Dies löste in der Erbfolge die Übernahme des kastilischen Throns durch die Habsburger aus. Wir bewundern die von Juan de Herrera errichteten prachtvollen Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert. Mit dieser schlichten Architektur der Renaissance wurden ästhetische Akzente zur Demonstration der Staatsräson gesetzt. 250 km (F, A)
    10. Tag
    Von Valladolid über El Escorial nach Madrid
    Mit dem Escorial errichtete der Habsburger Herrscher Phillip II. einen Baukomplex, der seine Vorstellungen einer universellen Monarchie widerspiegelt. Das multifunktionale Gebäude repräsentiert mit Kloster, Kirche, Wohnpalast und königlicher Grablege ein Spanien in »dem die Sonne nicht untergeht«. Von hier aus wurde ein Weltreich von den Philippinen bis nach Lateinamerika regiert. Die Bedeutung dieses frühen Zentralismus ist für das Verständnis des heutigen spanischen Staates wesentlich. Nach dem Besuch dieses eindrucksvollen Monumentes fahren wir in das nahegelegene Valle de los Caidos. Heute ist diese von Franco errichtete Gedenkstätte ein Mahnmal für alle Opfer des spanischen Bürgerkriegs, dessen Fronten erneut eine Basis der Regionalismusdebatte bilden. Anschließend fahren wir in das nahegelegene Madrid. 250 km (F, A)
    11. Tag
    Madrid: die Hauptstadt Spaniens
    Madrid wurde als Hauptstadt im 16. Jahrhundert gewählt, weil es mitten auf der iberischen Halbinsel lag. Alle Routen führen nach und über Madrid! Hier sind die zentralen staatlichen Einrichtungen wie der Königspalast, Parlaments- und Senatsgebäude. Nach dem Besuch des Königspalastes führen wir ein Gespräch mit einem Experten zum spanischen Regionalismus. Bei einem gemeinsamen Abendessen haben wir die Gelegenheit zu zusammenfassenden Gedanken über die künftige Entwicklung Spaniens in Europa. (F, A).
    12. Tag
    Heimreise oder Anschlussprogramm
    Heute verabschieden wir uns von einer der lebendigsten Städte Europas. Das Flugzeug wartet! (F)

    Sie haben Lust auf mehr Madrid? Kombinieren Sie diese Themenreise doch mit unserer Städtereise Madrid. Informationen finden Sie im Internet unter der Reisenummer 2740054.

    1. Tag: Flug nach Barcelona

    Am Abend des Ankunftstages begrüßt Sie Ihr Reiseleiter in Kataloniens Hauptstadt Barcelona und stimmt Sie auf das Thema des Regionalismus in Spanien ein. Das Abendessen nehmen wir gemeinsam in einem gemütlichen Restaurant ein. (A)

    2. Tag: Barcelona: Metropole am Mittelmeer

    Während der Besichtigung der katalanischen Hauptstadt spüren wir schon in der Architektur das Selbstbewusstsein des vermögenden Bürgertums, das seit Jahrhunderten das Leben in dieser Stadt geprägt hat. Die Stadtanlage und Architektur spiegeln den Geist einer Handelsnation wider. Wir bestaunen die Gebäude des Architekten Gaudí genauso wie die mittelalterlichen Werfthallen. Handel ist für die Katalanen zentral und führte letztlich zur Herausbildung der eigenen Identität. Aber auch Gaudís Modernismus konnte nur in Katalonien entstehen. Schwer vorstellbar jedenfalls, dass diese avantgardistische Architektur von zentralspanischen Großgrundbesitzern akzeptiert worden wäre. Wir sprechen mit einem Katalanen über sein Verständnis von Spanien. (F, A)

    3. Tag: Barcelona und das Hinterland

    Um mehr über die Katalanen zu erfahren, müssen wir uns mit ihrer Kultur und dem Hinterland Barcelonas beschäftigen. Dazu gehören die Berglandschaften und Freizeitaktivitäten der Barcelonins seit Beginn der Industrialisierung. Man entdeckte die Freude am Wandern. Jugendliche wurden in die Berge in Zeltlager geschickt, um die Natur zu entdecken. Beim Besuch des Montserrat fallen uns die Wanderer und Kletterer überall auf. Der Montserrat ist aber vor allem geistiges Zentrum Kataloniens. Wir besuchen die Basilika mit der Schwarzen Jungfrau und sprechen mit einem Angehörigen der Klostergemeinschaft. Der Weg zurück nach Barcelona führt uns durch das Tal des Flusses Llobregat. Hier finden sich wichtige Zeugnisse der Industrialisierung. 100 km (F, A)

    4. Tag: Von Barcelona nach Zaragoza

    Von Barcelona führt uns die Reise in die Hauptstadt der autonomen Region Aragon: Zaragoza. Auf dem Weg besuchen wir die alte Kathedrale Lleidas. Sie thront auf einem Berg über der Stadt und wurde auf den Resten einer Moschee gebaut. In Zaragoza treffen wir auf ein spanisches Nationalheiligtum: Die alte Königsresidenz und Handelsstadt am Ebro hütet in einer gewaltigen Basilika ein heiliges Bild der Maria, die hier dem Apostel Jakobus erschienen sein soll. Die Plaza del Pilar, benannt nach dem Pfeiler, auf dem das Bild ruht, gehört zu den größten Plätzen des Landes. Von Zaragoza aus wurde im Mittelalter durch die »Krone von Aragon« ein Staatenbund regiert, der zeitweise von Aragon bis Neapel reichte. Auch heute noch steht die spanische Monarchie für einen Verbund verschiedener Königreiche und Fürstentümer. 315 km (F, A)

    5. Tag: Von Zaragoza nach Pamplona

    Morgens geht es in die Hauptstadt der autonomen Region Navarra: Pamplona. Die Stadt ist vor allem wegen des Stierlaufs anlässlich der Fiesta San Fermin bekannt. Ernest Hemingway setzte diesem Spektakel in seinem Roman »Fiesta« ein Denkmal. Die gotische Kathedrale ist eine Gedenkstätte des historischen Königreichs Navarra, das jahrhundertelang die Pyrenäenregion im Grenzgebiet des heutigen Spaniens und Frankreichs beherrschte. Die baumbestandene Plaza del Castillo ist der Mittelpunkt der Stadt. Hier befindet sich der Palast von Navarra und heutige Sitz der navarresischen Regionalregierung. Vor dem Abendessen statten wir dem historischen Café Iruna einen Besuch ab und erinnern uns an die Geschichten des dort häufig eingekehrten Ernest Hemingway. 180 km (F, A)

    6. Tag: Von Pamplona in die Rioja

    Von Navarra geht es zunächst in das Baskenland, die einzige autonome Region Spaniens mit einer Sprache, die nicht auf romanische Ursprünge zurückgeht. Wir besuchen die für das baskische Selbstverständnis bedeutsame Kleinstadt Guernika. Dort befindet sich die Eiche, unter der sich die Basken versammelten, um über die Geschicke der Region zu entscheiden. Der hohe Symbolwert von Guernika für den baskischen Nationalismus führte während des spanischen Bürgerkriegs zur Zerstörung der Stadt durch die deutsche Legion Condor. Wie durch ein Wunder blieb die Eiche stehen. Der Weg führt uns weiter in die kleinste autonome Region, in die Rioja. Eine Übernachtung in Logroño. 270 km (F, A)

    7. Tag: Von Logroño nach León

    Heute bewegen wir uns auf den Spuren des heiligen Jakobus. Das zwischen der Rioja und León gelegene Stück des Pilgerweges, Camino de Santiago, ist reich an Dokumenten der Bedeutung dieser historischen Route für die spanische Geschichte. So besuchen wir unterwegs die großartige Stadt Burgos mit einer Kathedrale, die für viele die schönste in ganz Spanien ist. León wiederum steht mit der Grablege der leonischen Könige in der Kirche St. Isidor für eine weitere Dynastie der spanischen Königreiche. Die großartigen romanischen Fresken, mit denen das Panteon de los Reyes ausgestattet ist, zeugen von der historischen Bedeutung der Dynastie. 270 km (F,A)

    8. Tag: Von Leon nach Asturien

    In Asturien liegt mit der Grotte von Covadonga die Heimat des spanischen Gründungsmythos. In der Berglandschaft der Picos de Europa soll Pelayo im Jahre 722 ein maurisch-islamisches Heer geschlagen haben. Mit diesem Ereignis wurde die Reconquista eingeleitet, die Rückeroberung des islamisch regierten Spaniens durch die christlichen Königreiche. Grund genug, um hier eine prachtvolle Basilika zu errichten. Nach deren Besuch fahren wir in die asturianische Hauptstadt Oviedo und besuchen zunächst die berühmten präromanischen Bauwerke. Anschließend genießen wir die angenehme Atmosphäre in den Altstadtgassen. Wir sehen u.a. das Denkmal des amerikanischen Filmregisseurs Woody Alan, der Oviedo besonders verbunden ist. 250 km (F, A)

    9. Tag: Von Oviedo nach Valladolid

    Event-Tipp

    Am 12. Oktober gedenken die Spanier am Nationalfeiertag an Christoph Kolumbus. Wir sind bei Abreise am 4.10.2018 passend dazu in Valladolid.

    Während der Fahrt von Oviedo nach Valladolid erleben wir den Landschaftswandel von den grünen Bergen Asturiens in die weiten, trockenen Ebenen der kastilischen Meseta. Historisch war diese Region eine unendliche Schafweide. Valladolid war im 15. Jahrhundert schon einmal Hauptstadt Kastiliens und ist heute die Hauptstadt der autonomen Region Castilla-León. Valladolid steht für große Persönlichkeiten, wie etwa den hier verstorbenen Christoph Kolumbus oder Johanna die Wahnsinnige, die im nahe gelegenen Tordesillas verstarb. Dies löste in der Erbfolge die Übernahme des kastilischen Throns durch die Habsburger aus. Wir bewundern die von Juan de Herrera errichteten prachtvollen Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert. Mit dieser schlichten Architektur der Renaissance wurden ästhetische Akzente zur Demonstration der Staatsräson gesetzt. 250 km (F, A)

    10. Tag: Von Valladolid über El Escorial nach Madrid

    Mit dem Escorial errichtete der Habsburger Herrscher Phillip II. einen Baukomplex, der seine Vorstellungen einer universellen Monarchie widerspiegelt. Das multifunktionale Gebäude repräsentiert mit Kloster, Kirche, Wohnpalast und königlicher Grablege ein Spanien in »dem die Sonne nicht untergeht«. Von hier aus wurde ein Weltreich von den Philippinen bis nach Lateinamerika regiert. Die Bedeutung dieses frühen Zentralismus ist für das Verständnis des heutigen spanischen Staates wesentlich. Nach dem Besuch dieses eindrucksvollen Monumentes fahren wir in das nahegelegene Valle de los Caidos. Heute ist diese von Franco errichtete Gedenkstätte ein Mahnmal für alle Opfer des spanischen Bürgerkriegs, dessen Fronten erneut eine Basis der Regionalismusdebatte bilden. Anschließend fahren wir in das nahegelegene Madrid. 250 km (F, A)

    11. Tag: Madrid: die Hauptstadt Spaniens

    Madrid wurde als Hauptstadt im 16. Jahrhundert gewählt, weil es mitten auf der iberischen Halbinsel lag. Alle Routen führen nach und über Madrid! Hier sind die zentralen staatlichen Einrichtungen wie der Königspalast, Parlaments- und Senatsgebäude. Nach dem Besuch des Königspalastes führen wir ein Gespräch mit einem Experten zum spanischen Regionalismus. Bei einem gemeinsamen Abendessen haben wir die Gelegenheit zu zusammenfassenden Gedanken über die künftige Entwicklung Spaniens in Europa. (F, A).

    12. Tag: Heimreise oder Anschlussprogramm

    Heute verabschieden wir uns von einer der lebendigsten Städte Europas. Das Flugzeug wartet! (F)

    Sie haben Lust auf mehr Madrid? Kombinieren Sie diese Themenreise doch mit unserer Städtereise Madrid. Informationen finden Sie im Internet unter der Reisenummer 2740054.

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    Termine und Preise 2018 in €

    Pro Person im Doppelzimmer mit Lufthansa (LH) ab Frankfurt oder eigene Anreise (E).

    Der Reiseveranstalter behält sich in dringenden Fällen einen Reiseleiterwechsel vor.

    Aufpreis Doppelzimmer zur Alleinbenutzung in €

    Abflugorte und Aufpreise in €

    Preis pro Person ab/bis gewähltem Abflughafen

    Leistungen, die überzeugen

    • Zug zum Flug *
    • Flüge mit Lufthansa in der Economy-Class bis Barcelona/ab Madrid*
    • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
    • Rundreise im komfortablen Reisebus mit Klimaanlage
    • Transfers am An- und Abreisetag*
    • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
    • Höhepunkte Ihrer Reise:
      • Besuch des Klosters Montserrat
      • Hemingway-Café in Pamplona
      • Valle de los Caidos und El Esorial
      • Präromanik in Asturien
      • Kathedralen in Burgos & León
      • Natur pur: Picos de Europa
    • Besichtigungen mit Audio-System
    • Alle Eintrittsgelder
    • 11 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 11x Frühstück, 11x Abendessen
    • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
    * bei Eigenanreise nicht inklusive

    Teilnehmerzahl

    mind. 12/max. 26 Personen

    Mehr Komfort

    Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse € 74

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Barcelona 3 Silken Concordia
    Zaragoza 1 Alfonso
    Pamplona 1 Tres Reyes
    Logroño 1 Gran Via
    León 1 Conde Luna
    Oviedo 1 Gran Hotel Espana
    Valladolid 1 Imperial
    Madrid 2 NH Zurbano

    Weitere Informationen

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    Bei Ländern mit Visumpflicht bitten wir Sie zu beachten, dass folgende Informationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Österreicher

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Schweizer

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch die gültige Identitätskarte ausreichend.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Das Königreich Spanien grenzt im Norden an Frankreich, im Osten an das Mittelmeer, im Süden an die Straße von Gibraltar und im Westen an Portugal und den Atlantischen Ozean.

    Das Staatsgebiet umfasst auch die Balearen, die Kanarischen Inseln und die Provinzen Melilla und Ceuta in Nordafrika.

    Fläche: 504.782 km².

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 46,8 Millionen

    Städte:

    Madrid (Hauptstadt) ca. 3,2 Millionen

    Barcelona ca. 1,6 Millionen

    Valencia ca. 792.100

    Sevilla ca. 698.000

    Zaragoza ca. 678.100

    Málaga ca. 561.400

    Murcia ca. 437.700

    Palma de Mallorca ca. 402.000

    Las Palmas/Gran Canaria ca. 381.300

    Bilbao ca. 351.400

    Alicante ca. 329.300

    Córdoba ca. 328.300

    Valladolid ca. 311.700

    Granada ca. 241.000

    Santa Cruz de Tenerife ca. 204.500

    Bevölkerungszahlen in den Autonomen Regionen:

    Andalusien ca. 8,4 Millionen

    Katalonien ca. 7,5 Millionen

    Madrid ca. 6,4 Millionen

    Valencia ca. 5 Millionen

    Galicien ca. 2,8 Millionen

    Castilla y León ca. 2,5 Millionen

    Baskenland ca. 2,2 Millionen

    Castilla-La Mancha ca. 2,1 Millionen

    Kanarische Inseln ca. 2,1 Millionen

    Murcia ca. 1,5 Millionen

    Aragon ca. 1,3 Millionen

    Asturien ca. 1,1 Millionen

    Balearen ca. 1,1 Million

    Extremadura ca. 1,1 Million

    Navarra ca. 640.100

    Kantabrien ca. 592.500

    La Rioja ca. 321.200

    Ceuta y Melilla ca. 164.800

    Sprache

    Amtssprachen sind Spanisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch. In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen oder verstanden.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

    Auf den Kanarischen Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch dort die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

    Telefon/Post

    Post

    Luftpostsendungen im innereuropäischen Postverkehr sind etwa 5 Tage unterwegs.

    Telefon

    Die Telefonvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Spanien ist 0034, danach wählt man die neunstellige Teilnehmernummer beginnend mit der 9. Von Spanien nach Deutschland wählt man die Vorwahl 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Kartentelefone funktionieren mit “tarjetas telefónicas”. Sie sind in Tabakgeschäften (estancos) oder in Sparkassen erhältlich.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Spanien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .es

    Feiertage

    Feiertage 2017:

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Heilige Drei Könige)

    20. März (St. Joseph, in einigen Regionen)

    13. April (Gründonnerstag, in einigen Regionen)

    14. April (Karfreitag)

    17. April (Ostermontag, in einigen Regionen)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    15. August (Mariä Himmelfahrt)

    12. Oktober (Nationalfeiertag)

    1. November (Allerheiligen)

    6. Dezember (Verfassungstag)

    8. Dezember (Mariä Empfängnis)

    25. Dezember (Weihnachten)

    Zusätzlich gibt es einige nur regional begangene Feiertage.

    Die Hauptferienmonate sind Juli bis September. Auch die Oster- und Weihnachtswoche werden häufig für Kurzurlaube genutzt.

    Öffnungszeiten

    Geschäfte: In Spanien gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten, die Schließzeiten der Geschäfts liegen jedoch in der Regel zwischen 20 und 22 Uhr. Samstags schließen viele Einzelhandelsgeschäfte um 14 Uhr.

    Im Sommer haben kleinere Läden von 9/9.30-14.30 Uhr und 17.30-20 Uhr geöffnet, größere Geschäfte und Supermärkte meist durchgehend und auch am Samstag, teilweise sogar an bestimmten Sonntagen. Im Winter öffnen kleinere Läden von 9/9.30-14 Uhr und 17-20 Uhr

    Banken: Mo bis Fr 8.30-14/14.30 Uhr; Sa im Winter 8.30-13 Uhr (im Sommer, ca. ab 1. Mai, am Sa geschlossen)

    Büros: Mo bis Fr 9-18 Uhr; die Mittagspause findet entweder von 13 bis 14 Uhr statt oder von 14-16/17 Uhr. Bei der längeren Mittagspause endet der Arbeitstag in der Regel erst um 19 Uhr

    Behörden: Mo bis Fr 9-14 Uhr

    Post: Mo bis Fr 9-14 Uhr, in Großstädten zum Teil wesentlich länger

    Kleidung

    Während der Sommermonate ist in den Küstengebieten, auf den Balearen sowie im Landesinneren leichte Sommerkleidung, im Herbst und Frühjahr Übergangskleidung ausreichend.

    Im Winter werden warme Wollsachen sowie ein warmer Mantel benötigt.

    Auf den Kanarischen Inseln genügt bis auf die Wintermonate Sommerkleidung, von Dezember bis März sollte man auch warme Pullover oder Übergangsjacken dabei haben. In Madrid ist es bei einer Höhe von 635 m über dem Meeresspiegel im Winter empfindlich kalt, daher ist warme Kleidung hier dringend erforderlich.

    Gute Schuhe und eine Sonnenbrille sind das ganze Jahr über wichtig.

    In einigen Hotels und Restaurants wird besonders beim Abendessen großer Wert auf lange Hosen, Jackett und Krawatte gelegt, sonst wird im allgemeinen Alltagskleidung akzeptiert.

    Abendkleidung ist nur bei besonders förmlichen Veranstaltungen vorgeschrieben.

    Badekleidung gehört ausschließlich an den Strand und in die Feriengebiete.

    Mehr Informationen
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