Polen, Ukraine

In Galizien ─ Entdeckungen zwischen Krakau und Lemberg

10-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 1.595,- /  € 1.420,-

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In Galizien ─ Entdeckungen zwischen Krakau und Lemberg

10-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 1.595,- /  € 1.420,-

Grzegorz Kolakowski

Grzegorz Kolakowski

An Galizien habe ich schon früh mein Herz verloren. Grund dafür ist nicht nur die bewegende Geschichte dieser Region, sondern ebenso ihre Vielfalt und die vielen interessanten Orte und Menschen, zu denen ich Sie auf dieser besonderen Reise führen möchte. Zwischen barocken Schlössern, mittelalterlichen Burgen und Sakralbauten zeige ich Ihnen mein Galizien. Ihr Grzegorz Kolakowski

Grzegorz Kolakowski

Grzegorz Kolakowski

An Galizien habe ich schon früh mein Herz verloren. Grund dafür ist nicht nur die bewegende Geschichte dieser Region, sondern ebenso ihre Vielfalt und die vielen interessanten Orte und Menschen, zu denen ich Sie auf dieser besonderen Reise führen möchte. Zwischen barocken Schlössern, mittelalterlichen Burgen und Sakralbauten zeige ich Ihnen mein Galizien. Ihr Grzegorz Kolakowski

Drei gute Gründe für diese Reise

  • Schindlers Fabrik in Kazimierz
  • UNESCO-Welterbe Zamosc
  • Jüdisches Leben in Brody
  • Schindlers Fabrik in Kazimierz
  • UNESCO-Welterbe Zamosc
  • Jüdisches Leben in Brody

Leistungen, die überzeugen

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Krakau/ab Lwiw*
  • Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise/Ausflüge im landestypischen Reisebus
  • Transfers am An- und Abreisetag*
  • Qualifizierte Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
    • Colleguim Maius in Krakau
    • UNESCO-Welterbe: Holzkirche von Lipnica Murowana
    • Renaissanceschloss Krasiczyn
    • Zamosc - das “Padua des Nordens”
  • Alle Eintrittsgelder
  • 9 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 9x Frühstück, 8x Abendessen
  • Jüdisches Abendessen mit Klezmer-Musik
  • Umfassende Reiseinformationen
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
* bei Eigenanreise nicht inklusive

Leistungen, die überzeugen

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Krakau/ab Lwiw*
  • Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise/Ausflüge im landestypischen Reisebus
  • Transfers am An- und Abreisetag*
  • Qualifizierte Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
    • Colleguim Maius in Krakau
    • UNESCO-Welterbe: Holzkirche von Lipnica Murowana
    • Renaissanceschloss Krasiczyn
    • Zamosc - das “Padua des Nordens”
  • Alle Eintrittsgelder
  • 9 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 9x Frühstück, 8x Abendessen
  • Jüdisches Abendessen mit Klezmer-Musik
  • Umfassende Reiseinformationen
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
* bei Eigenanreise nicht inklusive

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    Reise

    Polen, Ukraine

    In Galizien ─ Entdeckungen zwischen Krakau und Lemberg

    10-Tage-Dr. Tigges Studienreise

    Stationen

    Gesamten Verlauf zeigen
    • 1. Tag
      Auf nach Krakau
    • 2. Tag
      Krakau: die polnische Königsstadt
    • 3. Tag
      Jüdisches Krakau
    • 4. Tag
      Von Krakau nach Rzeszow
    • 5. Tag
      Unterwegs im Karpatenvorland
    • 6. Tag
      Von Rzeszow nach Zamosc
    • 7. Tag
      Lublin: Großstadt östlich der Weichsel
    • 8. Tag
      Von Zamosc nach Lemberg
    • 9. Tag
      Der Osten Galiziens
    • 10. Tag
      Abschied von Lemberg
    In Galizien ─ Entdeckungen zwischen Krakau und Lemberg
    An Galizien habe ich schon früh mein Herz verloren. Grund dafür ist nicht nur die bewegende Geschichte dieser Region, sondern ebenso ihre Vielfalt und die vielen interessanten Orte und Menschen, zu denen ich Sie auf dieser besonderen Reise führen möchte. Zwischen barocken Schlössern, mittelalterlichen Burgen und Sakralbauten zeige ich Ihnen mein Galizien. Ihr Grzegorz Kolakowski
    1. Tag
    Auf nach Krakau
    Sind Sie bereit, zu neuen Ufern in Osteuropa aufzubrechen? Dann kann es ja losgehen! Im Laufe des Tages landet Ihr Flugzeug in Krakau. Beim Abendessen treffen wir alle zusammen und stimmen uns auf die kommenden Tage ein. (A)
    2. Tag
    Krakau: die polnische Königsstadt
    Wir entdecken die alte Hauptstadt Polens: Auf dem Wawel-Hügel beeindrucken uns die Grablegen der polnischen Könige und Nationalhelden in der Kathedrale. Vor dem Königsschloss hören wir von der wechselhaften Geschichte des Landes. Wir schlendern durch die Altstadt und lernen im Collegium Maius, dass die Universität der Stadt nach der Prager Uni 1364 die zweite Gründung Mitteleuropas war. Die Tuchhallen und die Marienkirche mit dem spektakulären Hochaltar des Veit Stoß bilden Abschluss und Höhepunkt unserer Stadterkundungen im historischen Krakau. Wieliczka, zehn Kilometer entfernt, bringt uns auf ganz andere Gedanken. Salz spielt hier eine bedeutende Rolle. Wir besuchen das Salzbergwerk und erfahren über Abbau und Handel des weißen Goldes im Mittelalter. 25 km (F)
    3. Tag
    Jüdisches Krakau
    Zeit, auch über die dunklen Kapitel der Stadtgeschichte zu sprechen. Als 1939 Krakau Hauptstadt des Generalgouvernements wurde, begann für die jüdische Bevölkerung der Anfang vom Ende. Wir schlendern durch das ehemalige jüdische Viertel der Stadt Kazimierz und besuchen die Fabrik des Oskar Schindler, die heute ein Museum ist. Am freien Nachmittag ist Zeit, nochmals durch die Gassen der Krakauer Altstadt zu streifen oder -optional- nach Auschwitz zu fahren, in die kleine Stadt, die zum Synonym für Völkermord wurde. Abends erwartet man uns im Restaurant Ariel. Wir genießen jüdische Speisen und Klezmer-Musik. (F, A)
    4. Tag
    Von Krakau nach Rzeszow
    Heute lernen wir den Fürsten Lubomirski kennen, der zu den großen Magnaten Polens zählte. Am Schloss Nowy Wisnicz machen wir deshalb Fotos und hören Geschichten aus der Blütezeit der »Szlachta«, des polnischen Adels. Von außen eher unscheinbar, aber UNESCO-Welterbe, ist die Holzkirche von Lipnica Murowana. Sie ist eine von nur sechs historischen hölzernen Kirchen im südlichen Polen und stammt aus dem 15. Jahrhundert. In Tarnow sehen wir das Renaissance-Rathaus und die Überreste einer der Synagogen der Stadt. Auf einem Kriegerfriedhof des k.u.k. Heeres von 1914/15 sprechen wir über die seltsame völkerrechtliche Situation Galiziens ─ immerhin gehörte der Landstrich schon zu Russland, Polen, Österreich-Ungarn und Deutschland und ist heute zwischen Polen und der Ukraine aufgeteilt. Unser Tagesziel ist Rzeszow, wo wir weitere Eindrücke gewinnen. 200 km (F, A)
    5. Tag
    Unterwegs im Karpatenvorland
    Wenn wir erst einmal gelernt haben, den Namen der Stadt Przemysl auszusprechen, wird sie uns gar nicht mehr so fremd erscheinen. Beim Spaziergang durch das Gewirr enger Gassen erfahren wir, dass Przemysl in den Kämpfen zwischen den europäischen Großmächten zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle spielte. Und auch der brave Soldat Schwejk erlebte hier einige seiner Abenteuer. Das Schloss von Krasiczyn kann von sich mit Recht behaupten, das reizvollste aller Renaissance-Schlösser zu sein. Heute ist es ein Hotel. Unterhalten wir uns über die Zeit und fragen uns, warum gerade die späte Gotik und die Renaissance zu den Blütezeiten der Kunst und Architektur in Polen gehören. Weiter geht es nach Sanok, wo wir uns im Freilichtmuseum Häuser in der traditionellen lokalen Bauweise anschauen und die Ikonen im Museum bewundern. 220 km (F, A)
    6. Tag
    Von Rzeszow nach Zamosc
    Morgens machen wir uns auf nach Lancut, wo das kostbar eingerichtete, barocke Schloss und ein Kutschenmuseum locken. Auch die Synagoge aus dem 18. Jahrhundert findet unser Interesse. In Lezajsk wartet ein ganz besonderes Kleinod auf uns: In der Basilika der Verkündigung der heiligen Jungfrau Maria stehen wir staunend vor einer der schönsten und mit 6.000 Pfeifen auch größten Orgeln Europas. Der Nachmittag gehört dann Zamosc, das man auch das »Padua des Nordens« nennt, seitdem man es im 16. Jahrhundert im Stil der italienischen Renaissance auf der grünen Wiese errichtete. Die Altstadt, seit 1992 UNESCO-Welterbe, baute man organisch: Das Schloss wurde zum »Kopf«, Kirche und Akademie zu den »Lungen«, Marktplatz mit dem Rathaus zum »Herz«. Erkunden wir den Körperbau der Renaissance. 150 km (F, A)
    7. Tag
    Lublin: Großstadt östlich der Weichsel
    Dass Lublin im Mittelalter eine blühende Stadt an der Königsstraße, der Via Regia war, wissen nur wenige. Wir wissen nach unserem Besuch in der Stadt, der uns zu den mittelalterlichen Fresken der Burgkapelle, in die Altstadt und die Kathedrale bringt, mehr. Wir wissen aber auch, dass die Stadt und insbesondere die jüdische Bevölkerung stark unter der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg litten. Daran denken wir, wenn wir einen kurzen Stopp am Opferdenkmal des ehemaligen Konzentrationslagers Majdanek nahe Lublins machen. 200 km (F, A)
    8. Tag
    Von Zamosc nach Lemberg
    Wir überqueren heute die polnische Ostgrenze in die Westukraine, denn wir besuchen Lwiw, Lwow oder auch Lemberg. In der ehemaligen Hauptstadt Galizien-Wolhyniens, eines mächtigen slawischen Staates, beeindrucken gut erhaltene Bauwerke verschiedener Stile, doch die Herrschaft der Habsburger im 18. Jahrhundert verlieh ihr ein unverwechselbares Antlitz. Kirchen- und Straßennamen erinnern uns heute daran, dass ethnische Gemeinden, wie Armenier, Juden, Serben, Ungarn, Ukrainer, Polen und Deutsche hier zusammen lebten und die Stadt in ein wahres Babylon verwandelten. Stolz sind die Lemberger auf ihr Opernhaus im Stil der Wiener Pseudorenaissance. Wenn wir möchten, kümmert sich unser Studienreiseleiter gerne um Karten. 130 km (F, A)
    9. Tag
    Der Osten Galiziens
    Reisen wir heute noch weiter in den Osten. In Potschajiv besuchen wir das Himmelsfahrtskloster, das zweite bedeutende orthodoxe Heiligtum der Ukraine. In Brody wird es literarisch: Joseph Roth, Autor des Radezkymarsches und anderer, häufig sozialkritischer Romane und Novellen, wurde hier geboren. Wie so viele in Brody war Roth Jude, und wir folgen den Spuren jüdischen Lebens in der Ruine einer Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof. 140 km (F, A)
    10. Tag
    Abschied von Lemberg
    Der letzte Tag der Reise, ein letzter Tag in Lemberg. Bevor es am frühen Nachmittag nach Hause geht, besuchen wir noch eine der gemütlichen Kaffeestuben. Hier wird uns eine Sache schnell klar: Die Zubereitung des schwarzen, duftenden Getränks ist auch in Lemberg seit dem 17. Jahrhundert eine hohe Kunst. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, A=Abendessen)

    1. Tag: Auf nach Krakau

    Sind Sie bereit, zu neuen Ufern in Osteuropa aufzubrechen? Dann kann es ja losgehen! Im Laufe des Tages landet Ihr Flugzeug in Krakau. Beim Abendessen treffen wir alle zusammen und stimmen uns auf die kommenden Tage ein. (A)

    2. Tag: Krakau: die polnische Königsstadt

    Wir entdecken die alte Hauptstadt Polens: Auf dem Wawel-Hügel beeindrucken uns die Grablegen der polnischen Könige und Nationalhelden in der Kathedrale. Vor dem Königsschloss hören wir von der wechselhaften Geschichte des Landes. Wir schlendern durch die Altstadt und lernen im Collegium Maius, dass die Universität der Stadt nach der Prager Uni 1364 die zweite Gründung Mitteleuropas war. Die Tuchhallen und die Marienkirche mit dem spektakulären Hochaltar des Veit Stoß bilden Abschluss und Höhepunkt unserer Stadterkundungen im historischen Krakau. Wieliczka, zehn Kilometer entfernt, bringt uns auf ganz andere Gedanken. Salz spielt hier eine bedeutende Rolle. Wir besuchen das Salzbergwerk und erfahren über Abbau und Handel des weißen Goldes im Mittelalter. 25 km (F)

    3. Tag: Jüdisches Krakau

    Zeit, auch über die dunklen Kapitel der Stadtgeschichte zu sprechen. Als 1939 Krakau Hauptstadt des Generalgouvernements wurde, begann für die jüdische Bevölkerung der Anfang vom Ende. Wir schlendern durch das ehemalige jüdische Viertel der Stadt Kazimierz und besuchen die Fabrik des Oskar Schindler, die heute ein Museum ist. Am freien Nachmittag ist Zeit, nochmals durch die Gassen der Krakauer Altstadt zu streifen oder -optional- nach Auschwitz zu fahren, in die kleine Stadt, die zum Synonym für Völkermord wurde. Abends erwartet man uns im Restaurant Ariel. Wir genießen jüdische Speisen und Klezmer-Musik. (F, A)

    4. Tag: Von Krakau nach Rzeszow

    Heute lernen wir den Fürsten Lubomirski kennen, der zu den großen Magnaten Polens zählte. Am Schloss Nowy Wisnicz machen wir deshalb Fotos und hören Geschichten aus der Blütezeit der »Szlachta«, des polnischen Adels. Von außen eher unscheinbar, aber UNESCO-Welterbe, ist die Holzkirche von Lipnica Murowana. Sie ist eine von nur sechs historischen hölzernen Kirchen im südlichen Polen und stammt aus dem 15. Jahrhundert. In Tarnow sehen wir das Renaissance-Rathaus und die Überreste einer der Synagogen der Stadt. Auf einem Kriegerfriedhof des k.u.k. Heeres von 1914/15 sprechen wir über die seltsame völkerrechtliche Situation Galiziens ─ immerhin gehörte der Landstrich schon zu Russland, Polen, Österreich-Ungarn und Deutschland und ist heute zwischen Polen und der Ukraine aufgeteilt. Unser Tagesziel ist Rzeszow, wo wir weitere Eindrücke gewinnen. 200 km (F, A)

    5. Tag: Unterwegs im Karpatenvorland

    Wenn wir erst einmal gelernt haben, den Namen der Stadt Przemysl auszusprechen, wird sie uns gar nicht mehr so fremd erscheinen. Beim Spaziergang durch das Gewirr enger Gassen erfahren wir, dass Przemysl in den Kämpfen zwischen den europäischen Großmächten zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle spielte. Und auch der brave Soldat Schwejk erlebte hier einige seiner Abenteuer. Das Schloss von Krasiczyn kann von sich mit Recht behaupten, das reizvollste aller Renaissance-Schlösser zu sein. Heute ist es ein Hotel. Unterhalten wir uns über die Zeit und fragen uns, warum gerade die späte Gotik und die Renaissance zu den Blütezeiten der Kunst und Architektur in Polen gehören. Weiter geht es nach Sanok, wo wir uns im Freilichtmuseum Häuser in der traditionellen lokalen Bauweise anschauen und die Ikonen im Museum bewundern. 220 km (F, A)

    6. Tag: Von Rzeszow nach Zamosc

    Morgens machen wir uns auf nach Lancut, wo das kostbar eingerichtete, barocke Schloss und ein Kutschenmuseum locken. Auch die Synagoge aus dem 18. Jahrhundert findet unser Interesse. In Lezajsk wartet ein ganz besonderes Kleinod auf uns: In der Basilika der Verkündigung der heiligen Jungfrau Maria stehen wir staunend vor einer der schönsten und mit 6.000 Pfeifen auch größten Orgeln Europas. Der Nachmittag gehört dann Zamosc, das man auch das »Padua des Nordens« nennt, seitdem man es im 16. Jahrhundert im Stil der italienischen Renaissance auf der grünen Wiese errichtete. Die Altstadt, seit 1992 UNESCO-Welterbe, baute man organisch: Das Schloss wurde zum »Kopf«, Kirche und Akademie zu den »Lungen«, Marktplatz mit dem Rathaus zum »Herz«. Erkunden wir den Körperbau der Renaissance. 150 km (F, A)

    7. Tag: Lublin: Großstadt östlich der Weichsel

    Dass Lublin im Mittelalter eine blühende Stadt an der Königsstraße, der Via Regia war, wissen nur wenige. Wir wissen nach unserem Besuch in der Stadt, der uns zu den mittelalterlichen Fresken der Burgkapelle, in die Altstadt und die Kathedrale bringt, mehr. Wir wissen aber auch, dass die Stadt und insbesondere die jüdische Bevölkerung stark unter der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg litten. Daran denken wir, wenn wir einen kurzen Stopp am Opferdenkmal des ehemaligen Konzentrationslagers Majdanek nahe Lublins machen. 200 km (F, A)

    8. Tag: Von Zamosc nach Lemberg

    Wir überqueren heute die polnische Ostgrenze in die Westukraine, denn wir besuchen Lwiw, Lwow oder auch Lemberg. In der ehemaligen Hauptstadt Galizien-Wolhyniens, eines mächtigen slawischen Staates, beeindrucken gut erhaltene Bauwerke verschiedener Stile, doch die Herrschaft der Habsburger im 18. Jahrhundert verlieh ihr ein unverwechselbares Antlitz. Kirchen- und Straßennamen erinnern uns heute daran, dass ethnische Gemeinden, wie Armenier, Juden, Serben, Ungarn, Ukrainer, Polen und Deutsche hier zusammen lebten und die Stadt in ein wahres Babylon verwandelten. Stolz sind die Lemberger auf ihr Opernhaus im Stil der Wiener Pseudorenaissance. Wenn wir möchten, kümmert sich unser Studienreiseleiter gerne um Karten. 130 km (F, A)

    9. Tag: Der Osten Galiziens

    Reisen wir heute noch weiter in den Osten. In Potschajiv besuchen wir das Himmelsfahrtskloster, das zweite bedeutende orthodoxe Heiligtum der Ukraine. In Brody wird es literarisch: Joseph Roth, Autor des Radezkymarsches und anderer, häufig sozialkritischer Romane und Novellen, wurde hier geboren. Wie so viele in Brody war Roth Jude, und wir folgen den Spuren jüdischen Lebens in der Ruine einer Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof. 140 km (F, A)

    10. Tag: Abschied von Lemberg

    Der letzte Tag der Reise, ein letzter Tag in Lemberg. Bevor es am frühen Nachmittag nach Hause geht, besuchen wir noch eine der gemütlichen Kaffeestuben. Hier wird uns eine Sache schnell klar: Die Zubereitung des schwarzen, duftenden Getränks ist auch in Lemberg seit dem 17. Jahrhundert eine hohe Kunst. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, A=Abendessen)

    1. Tag: Auf nach Krakau

    Sind Sie bereit, zu neuen Ufern in Osteuropa aufzubrechen? Dann kann es ja losgehen! Im Laufe des Tages landet Ihr Flugzeug in Krakau. Beim Abendessen treffen wir alle zusammen und stimmen uns auf die kommenden Tage ein. (A)

    2. Tag: Krakau: die polnische Königsstadt

    Wir entdecken die alte Hauptstadt Polens: Auf dem Wawel-Hügel beeindrucken uns die Grablegen der polnischen Könige und Nationalhelden in der Kathedrale. Vor dem Königsschloss hören wir von der wechselhaften Geschichte des Landes. Wir schlendern durch die Altstadt und lernen im Collegium Maius, dass die Universität der Stadt nach der Prager Uni 1364 die zweite Gründung Mitteleuropas war. Die Tuchhallen und die Marienkirche mit dem spektakulären Hochaltar des Veit Stoß bilden Abschluss und Höhepunkt unserer Stadterkundungen im historischen Krakau. Wieliczka, zehn Kilometer entfernt, bringt uns auf ganz andere Gedanken. Salz spielt hier eine bedeutende Rolle. Wir besuchen das Salzbergwerk und erfahren über Abbau und Handel des weißen Goldes im Mittelalter. 25 km (F)

    3. Tag: Jüdisches Krakau

    Zeit, auch über die dunklen Kapitel der Stadtgeschichte zu sprechen. Als 1939 Krakau Hauptstadt des Generalgouvernements wurde, begann für die jüdische Bevölkerung der Anfang vom Ende. Wir schlendern durch das ehemalige jüdische Viertel der Stadt Kazimierz und besuchen die Fabrik des Oskar Schindler, die heute ein Museum ist. Am freien Nachmittag ist Zeit, nochmals durch die Gassen der Krakauer Altstadt zu streifen oder -optional- nach Auschwitz zu fahren, in die kleine Stadt, die zum Synonym für Völkermord wurde. Abends erwartet man uns im Restaurant Ariel. Wir genießen jüdische Speisen und Klezmer-Musik. (F, A)

    4. Tag: Von Krakau nach Rzeszow

    Heute lernen wir den Fürsten Lubomirski kennen, der zu den großen Magnaten Polens zählte. Am Schloss Nowy Wisnicz machen wir deshalb Fotos und hören Geschichten aus der Blütezeit der »Szlachta«, des polnischen Adels. Von außen eher unscheinbar, aber UNESCO-Welterbe, ist die Holzkirche von Lipnica Murowana. Sie ist eine von nur sechs historischen hölzernen Kirchen im südlichen Polen und stammt aus dem 15. Jahrhundert. In Tarnow sehen wir das Renaissance-Rathaus und die Überreste einer der Synagogen der Stadt. Auf einem Kriegerfriedhof des k.u.k. Heeres von 1914/15 sprechen wir über die seltsame völkerrechtliche Situation Galiziens ─ immerhin gehörte der Landstrich schon zu Russland, Polen, Österreich-Ungarn und Deutschland und ist heute zwischen Polen und der Ukraine aufgeteilt. Unser Tagesziel ist Rzeszow, wo wir weitere Eindrücke gewinnen. 200 km (F, A)

    5. Tag: Unterwegs im Karpatenvorland

    Wenn wir erst einmal gelernt haben, den Namen der Stadt Przemysl auszusprechen, wird sie uns gar nicht mehr so fremd erscheinen. Beim Spaziergang durch das Gewirr enger Gassen erfahren wir, dass Przemysl in den Kämpfen zwischen den europäischen Großmächten zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle spielte. Und auch der brave Soldat Schwejk erlebte hier einige seiner Abenteuer. Das Schloss von Krasiczyn kann von sich mit Recht behaupten, das reizvollste aller Renaissance-Schlösser zu sein. Heute ist es ein Hotel. Unterhalten wir uns über die Zeit und fragen uns, warum gerade die späte Gotik und die Renaissance zu den Blütezeiten der Kunst und Architektur in Polen gehören. Weiter geht es nach Sanok, wo wir uns im Freilichtmuseum Häuser in der traditionellen lokalen Bauweise anschauen und die Ikonen im Museum bewundern. 220 km (F, A)

    6. Tag: Von Rzeszow nach Zamosc

    Morgens machen wir uns auf nach Lancut, wo das kostbar eingerichtete, barocke Schloss und ein Kutschenmuseum locken. Auch die Synagoge aus dem 18. Jahrhundert findet unser Interesse. In Lezajsk wartet ein ganz besonderes Kleinod auf uns: In der Basilika der Verkündigung der heiligen Jungfrau Maria stehen wir staunend vor einer der schönsten und mit 6.000 Pfeifen auch größten Orgeln Europas. Der Nachmittag gehört dann Zamosc, das man auch das »Padua des Nordens« nennt, seitdem man es im 16. Jahrhundert im Stil der italienischen Renaissance auf der grünen Wiese errichtete. Die Altstadt, seit 1992 UNESCO-Welterbe, baute man organisch: Das Schloss wurde zum »Kopf«, Kirche und Akademie zu den »Lungen«, Marktplatz mit dem Rathaus zum »Herz«. Erkunden wir den Körperbau der Renaissance. 150 km (F, A)

    7. Tag: Lublin: Großstadt östlich der Weichsel

    Dass Lublin im Mittelalter eine blühende Stadt an der Königsstraße, der Via Regia war, wissen nur wenige. Wir wissen nach unserem Besuch in der Stadt, der uns zu den mittelalterlichen Fresken der Burgkapelle, in die Altstadt und die Kathedrale bringt, mehr. Wir wissen aber auch, dass die Stadt und insbesondere die jüdische Bevölkerung stark unter der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg litten. Daran denken wir, wenn wir einen kurzen Stopp am Opferdenkmal des ehemaligen Konzentrationslagers Majdanek nahe Lublins machen. 200 km (F, A)

    8. Tag: Von Zamosc nach Lemberg

    Wir überqueren heute die polnische Ostgrenze in die Westukraine, denn wir besuchen Lwiw, Lwow oder auch Lemberg. In der ehemaligen Hauptstadt Galizien-Wolhyniens, eines mächtigen slawischen Staates, beeindrucken gut erhaltene Bauwerke verschiedener Stile, doch die Herrschaft der Habsburger im 18. Jahrhundert verlieh ihr ein unverwechselbares Antlitz. Kirchen- und Straßennamen erinnern uns heute daran, dass ethnische Gemeinden, wie Armenier, Juden, Serben, Ungarn, Ukrainer, Polen und Deutsche hier zusammen lebten und die Stadt in ein wahres Babylon verwandelten. Stolz sind die Lemberger auf ihr Opernhaus im Stil der Wiener Pseudorenaissance. Wenn wir möchten, kümmert sich unser Studienreiseleiter gerne um Karten. 130 km (F, A)

    9. Tag: Der Osten Galiziens

    Reisen wir heute noch weiter in den Osten. In Potschajiv besuchen wir das Himmelsfahrtskloster, das zweite bedeutende orthodoxe Heiligtum der Ukraine. In Brody wird es literarisch: Joseph Roth, Autor des Radezkymarsches und anderer, häufig sozialkritischer Romane und Novellen, wurde hier geboren. Wie so viele in Brody war Roth Jude, und wir folgen den Spuren jüdischen Lebens in der Ruine einer Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof. 140 km (F, A)

    10. Tag: Abschied von Lemberg

    Der letzte Tag der Reise, ein letzter Tag in Lemberg. Bevor es am frühen Nachmittag nach Hause geht, besuchen wir noch eine der gemütlichen Kaffeestuben. Hier wird uns eine Sache schnell klar: Die Zubereitung des schwarzen, duftenden Getränks ist auch in Lemberg seit dem 17. Jahrhundert eine hohe Kunst. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, A=Abendessen)

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    Termine und Preise 2017 in €

    Termine und Preise 2017 in €

    Pro Person im Doppelzimmer mit LOT Polish Airlines (LO) ab Frankfurt oder eigene Anreise (E).

    Pro Person im Doppelzimmer mit LOT Polish Airlines (LO) ab Frankfurt oder eigene Anreise (E).

    Der Reiseveranstalter behält sich in dringenden Fällen einen Reiseleiterwechsel vor.

    Aufpreis Einzelzimmer in €

    Aufpreis Einzelzimmer in €

    Abflugorte und Aufpreise in €

    Preis pro Person ab/bis gewähltem Abflughafen

    Leistungen, die überzeugen

    • Zug zum Flug *
    • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Krakau/ab Lwiw*
    • Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
    • Rundreise/Ausflüge im landestypischen Reisebus
    • Transfers am An- und Abreisetag*
    • Qualifizierte Studienreiseleitung
    • Höhepunkte Ihrer Reise:
      • Colleguim Maius in Krakau
      • UNESCO-Welterbe: Holzkirche von Lipnica Murowana
      • Renaissanceschloss Krasiczyn
      • Zamosc - das “Padua des Nordens”
    • Alle Eintrittsgelder
    • 9 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 9x Frühstück, 8x Abendessen
    • Jüdisches Abendessen mit Klezmer-Musik
    • Umfassende Reiseinformationen
    • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
    * bei Eigenanreise nicht inklusive

    Mehr Erlebnis

    Teilnehmerzahl mind. 2 Personen. Preis p. P.

    Auschwitz (3. Tag) € 60

    Mehr Komfort

    Zug zum Flug der 1. Klasse € 74

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Krakau 3 Legend
    Rzeszow 2 Grand Hotel
    Zamosc 2 Mercure Zamojski
    Lwiw 2 Leopolis

    Leistungen, die überzeugen

    • Zug zum Flug *
    • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Krakau/ab Lwiw*
    • Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
    • Rundreise/Ausflüge im landestypischen Reisebus
    • Transfers am An- und Abreisetag*
    • Qualifizierte Studienreiseleitung
    • Höhepunkte Ihrer Reise:
      • Colleguim Maius in Krakau
      • UNESCO-Welterbe: Holzkirche von Lipnica Murowana
      • Renaissanceschloss Krasiczyn
      • Zamosc - das “Padua des Nordens”
    • Alle Eintrittsgelder
    • 9 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 9x Frühstück, 8x Abendessen
    • Jüdisches Abendessen mit Klezmer-Musik
    • Umfassende Reiseinformationen
    • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
    * bei Eigenanreise nicht inklusive

    Mehr Erlebnis

    Teilnehmerzahl mind. 2 Personen. Preis p. P.

    Auschwitz (3. Tag) € 60

    Mehr Komfort

    Zug zum Flug der 1. Klasse € 74

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Krakau 3 Legend
    Rzeszow 2 Grand Hotel
    Zamosc 2 Mercure Zamojski
    Lwiw 2 Leopolis
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    Bei Ländern mit Visumpflicht bitten wir Sie zu beachten, dass folgende Informationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Österreicher

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt.

    Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

    Die Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ist ohne eine Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Schweizer

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt.

    Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Polen liegt im nordöstlichen Teil Mitteleuropas. Sie grenzt im Norden an die Ostsee und an die Exklave Kaliningrad der Russischen Föderation, im Nordosten an Litauen, im Osten an Belarus und an die Ukraine, im Südosten an die Slowakische Republik, im Südwesten an die Tschechische Republik und im Westen an die Bundesrepublik Deutschland.

    Fläche: 312.683 km².

    Verwaltungsstruktur: 16 Woiwodschaften (Verwaltungsbezirke) - Dolnoslaskie (Niederschlesien), Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern), Lodzkie (Lodsch), Lubelskie (Lublin), Lubuskie (Lebus), Malopolskie (Kleinpolen), Mazowieckie (Masowien), Opolskie (Oppeln), Podkarpackie (Karpatenvorland), Podlaskie (Podlachien), Pomorskie (Pommern), Slaskie (Schlesien), Swietokrzyskie (Heiligkreuz), Warminsko-Mazurskie (Ermland-Masuren), Wielkopolskie (Großpolen), Zachodniopomorskie (Westpommern).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 38 Millionen

    Städte:

    Warszawa (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen

    Kraków (Krakau) ca. 754.100

    Lodz (Lodsch) ca. 725.700

    Wroclaw (Breslau) ca. 627.600

    Poznan (Posen) ca. 549.400

    Gdansk (Danzig) ca. 449.800

    Szczecin (Stettin) ca. 401.300

    Bydgoszcz (Bromberg) ca. 351.300

    Lublin ca. 347.200

    Katowice (Kattowitz) ca. 306.600

    Bialystok 298.600

    Sprache

    Die Landessprache ist Polnisch, von Minderheiten werden auch Deutsch, Ukrainisch und Belorussisch gesprochen. Geschäftssprachen sind auch Deutsch, Englisch und Französisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Eurostecker passen meist problemlos, für andere Stecker ist ein Zwischenstecker erforderlich.

    Telefon/Post

    Post

    Es gibt zwei Arten der Beförderung von Post: als sogenannter Prioritätsbrief (teurer, jedoch schneller; 3 Tage innerhalb von Europa unterwegs) und als Standardbrief (billiger, jedoch 3 bis 7 Tage innerhalb von Europa).

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Polen ist 0048, die Vorwahl für Gespräche von Polen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, dann die Ortsvorwahl (ohne Null) und Teilnehmernummer.

    Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten. Telefonieren aus dem Hotel ist grundsätzlich teurer.

    NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 997, Unfallrettung 999, Feuerwehr 998.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Polen von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die Erreichbarkeit der Netze ist fast überall in Polen gewährleistet.

    Internet

    Länderkürzel: .pl

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Heilige Drei Könige)

    17. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    3. Mai (Tag der Verfassung)

    15. Juni (Fronleichnam)

    15. August (Mariä Himmelfahrt)

    1. November (Allerheiligen)

    11. November (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

    Die Hauptferienzeiten fallen auf die Monate Juli und August sowie Weihnachten, Neujahr und Ostern.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr im Allgemeinen 8 bis 18 Uhr, Sa 9-13 Uhr;

    Geschäfte: Kaufhäuser (keine Lebensmittel) - Mo bis Fr 9-20 Uhr, Souvenirläden Mo bis Fr 9-19 Uhr;

    Lebensmittelgeschäfte - Mo bis Fr 7/8-19 Uhr, Supermärkte in Städten und Touristenzentren haben Mo bis Fr oft von 6-22 Uhr und an Wochenenden bis 13 Uhr geöffnet, in vielen großen Einkaufszentren kann sogar rund um die Uhr eingekauft werden:

    Post: Mo bis Fr 10-18 und 9-14 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

    Ministerien: Mo bis Fr 8.15-16.15 Uhr;

    Behörden: vielfach je nach Wochentag wechselnde Öffnungszeiten, die im Einzelfall zu erfragen sind.

    Kleidung

    Man sollte Kleidung tragen, die normalerweise in Europa üblich ist. Für die Wintermonate sollte man auf jeden Fall einen warmen Mantel oder eine gefütterte Jacke mitnehmen. Auch an warme (sie sollten möglichst gefüttert sein) und robuste Schuhe sollte gedacht werden.

    Die Mitnahme eines Regenmantels oder auch einer Regenjacke ist zu empfehlen.

    Mehr Informationen

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen pro Halbjahr. Notwendig zur Einreise sind der mindestens noch drei Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen nationalen Reisepass, der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für die Ukraine) für die Dauer des Aufenthalts.

    Einreise für Österreicher

    Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen pro Halbjahr. Notwendig zur Einreise sind der mindestens noch drei Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen nationalen Reisepass, der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für die Ukraine) für die Dauer des Aufenthalts.

    Einreise für Schweizer

    Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen pro Halbjahr. Notwendig zur Einreise sind der mindestens noch drei Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen nationalen Reisepass, der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für die Ukraine) für die Dauer des Aufenthalts.

    Landesdaten

    Lage

    Die Ukraine ist eine selbstständige Republik. Sie gehört zur GUS-Gemeinschaft unabhängiger Staaten. Die Ukraine grenzt im Norden an die Republik Belarus (Weißrussland) und die Russische Föderation, im Osten an die Russische Föderation, im Süden an das Assowsche Meer und das Schwarze Meer (u.a. mit der Halbinsel Krim), im Südwesten an Rumänien und die Republik Moldau (Moldova) sowie im Westen an Ungarn, die Slowakische Republik und Polen. Der Fluss Dnjepr teilt das Land von Nord nach Süd.

    Fläche: 603.700 km².

    Verwaltungsstruktur: 24 Bezirke (Oblaste) und die autonome Republik Krim.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 45,6 Millionen

    Städte:

    Kiew (Hauptstadt) ca. 2,8 Millionen

    Charkow ca. 1,4 Millionen

    Odessa ca. 1 Millionen

    Dnjepropetrowsk ca. 1 Millionen

    Donezk ca. 955.000

    Zaporoschje ca. 772.600

    Lwow (Lwiw, Lemberg) ca. 729.800

    Krywyj Rih ca. 660.200

    Mykolajiw (Mariupol) ca. 497.000

    Sprache

    Die Amtssprache des Landes ist Ukrainisch. Russisch wird als Verkehrssprache auch noch häufig gesprochen (Etwa 22 Prozent der Bevölkerung sind Russen).

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

    Da in der Ukraine zeitgleich mit Deutschland auf Sommerzeit umgestellt wird, bleibt der Zeitunterschied auch während des Sommerhalbjahres erhalten.

    Telefon/Post

    Post

    Der Postverkehr ist unzuverlässig. Sendungen nach Westeuropa sind oft über zwei Wochen unterwegs.

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Ukraine ist 00380, bei einer fünfstelligen Rufnummer muss nach der Ortsvorwahl noch eine 2 vorangestellt werden. Die Vorwahl von der Ukraine nach Deutschland ist 81049, nach Österreich 81043 und in die Schweiz 81041 (nicht von allen Orten aus möglich). Jeweils nach der 8 ist das Freizeichen abzuwarten.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei 02, Unfallrettung 03, Feuerwehr 01.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Ukraine von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Das Mobilfunknetz ist nicht flächendeckend.

    Internet

    Länderkürzel: .ua

    Internetcafes gibt es in Kiew, Odessa und Lwiw.

    Feiertage

    Feiertage 2017:

    1. Januar (Neujahr)

    7. Januar (orthodoxe Weihnachten)

    8. März (Internationaler Frauentag)

    16./17. April (orthodoxes Osterfest)

    1. und 2. Mai (Tage der Arbeit)

    8./9. Mai (Siegestag)

    5. Juni (orthodoxer Pfingstmontag)

    28. Juni (Tag der Verfassung)

    24. August (Tag der Unabhängigkeit)

    14. Oktober (Tag der Verteidiger der Ukraine)

    Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so ist der darauf folgende Montag frei.

    Die Hauptferienmonate sind Juli und August.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 9/10-13, 14-18 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 9-18 Uhr. Es sind lange Mittagspausen von mindestens eineinhalb Stunden die Regel.

    Geschäfte: Es gibt in der Ukraine keine gesetzliche Ladenschlussregelung. In der Regel sind Geschäfte aber wie folgt geöffnet: Mo bis Sa 8-19 Uhr (Kaufhäuser); kleinere Läden Mo bis Fr 9-18 Uhr. Einige Geschäfte haben auch bis 20 Uhr geöffnet.

    Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr. Das Hauptpostamt in Kiew (Chrestschatyk 22) ist rund um die Uhr geöffnet.

    Kleidung

    Während der Hauptreisezeit sollte man überwiegend Sommerkleidung mitnehmen, jedoch auch Übergangskleidung griffbereit haben. Im Winter braucht man unbedingt warme Kleidung, da es sehr kalt werden kann. Ein Regenschutz ist das ganze Jahr über notwendig.

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