Großbritannien

Großbritannien: Das vereinigte Königreich und Europa?

11-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.595,- /  € 2.315,-

225T031
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Großbritannien: Das vereinigte Königreich und Europa?

11-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.595,- /  € 2.315,-

Christian Handschell

Christian Handschell

Auf den Spuren des Brexit von Brüssel nach Schottland. Eine ungewöhnliche Reise, in gewisser Weise sogar politisch und ganz nach meinem Geschmack. Wir lernen, den Brexit aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, sprechen wir mit Menschen diesseits und jenseits des Kanals über ihre Sicht der Dinge und vergessen wir eines nicht: Wir reisen zu wunderbaren und europäischen Orten im Vereinigten Königreich. Ein Genuss! Ihr Christian Handschell

Das Ergebnis des »Brexit« Referendums war für viele ein Schock. Für die Europäer, da sie auf eine starke Europäische Union setzen und, für die Millionen Briten, die sich zwar einerseits in der Pose einer Brüssel-kritischen »Splendid Isolation« gefielen, aber andererseits niemals auf die wirtschaftlichen Vorzüge einer Mitgliedschaft in der EU verzichten wollten. Nun sind die Würfel gefallen. Brexit is Brexit. Die Verhandlungen um die Bedingungen des Ausstiegs und die zukünftigen Beziehungen mit Europa haben begonnen.

Drei gute Gründe für diese Reise

  • Gespräche mit Landeskennern in England und Schottland
  • Haus der europäischen Geschichte in Brüssel
  • Mit dem Eurostar durch den Kanaltunnel

Leistungen, die überzeugen

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit Lufthansa in der Economy-Class bis Brüssel/ab Edinburgh*
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise im landestypischen Reisebus
  • Transfers am An- und Abreisetag*
  • Bahnfahrt von Brüssel nach London
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
    • Haus der europäischen Geschichte in Brüssel
    • Fahrt durch den Kanaltunnel
    • Gespräche zum Brexit in London und Edinburgh
  • Alle Eintrittsgelder
  • 10 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 10x Frühstück, 7x Abendessen
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
* bei Eigenanreise nicht inklusive

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    Reise

    Großbritannien

    Großbritannien: Das vereinigte Königreich und Europa?

    11-Tage-Dr. Tigges Studienreise

    Stationen

    Gesamten Verlauf zeigen
    • 1. Tag
      Anreise nach Brüssel
    • 2. Tag
      Zwischen Europa und London
    • 3. Tag
      City of London und Europa
    • 4. Tag
      Typisch Englisch 1: Cambridge und Lincoln
    • 5. Tag
      Typisch Englisch 2: Adel und Industriegeschichte
    • 6. Tag
      York: Abtauchen ins Mittelalter
    • 7. Tag
      Schönheit, Romantik und Entdeckergeschichten
    • 8. Tag
      Von England nach Schottland
    • 9. Tag
      Edinburgh: Schottland und Europa
    • 10. Tag
      Von Siegern und Verlierern
    • 11. Tag
      Abreise
    Großbritannien: Das vereinigte Königreich und Europa?
    Auf den Spuren des Brexit von Brüssel nach Schottland. Eine ungewöhnliche Reise, in gewisser Weise sogar politisch und ganz nach meinem Geschmack. Wir lernen, den Brexit aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, sprechen wir mit Menschen diesseits und jenseits des Kanals über ihre Sicht der Dinge und vergessen wir eines nicht: Wir reisen zu wunderbaren und europäischen Orten im Vereinigten Königreich. Ein Genuss! Ihr Christian Handschell
    1. Tag
    Anreise nach Brüssel
    Unsere Erkundungen zum Zustand Europas im Zeichen des Brexit beginnen wir in Brüssel, Belgiens Hauptstadt und Sitz der Europäischen Union. Sie kommen bis 15.00 Uhr an. Gemeinsam machen wir uns auf zu einem Spaziergang durch die Geschichte und Gegenwart dieser faszinierenden Stadt. Bei einem gemeinsamen Abendessen lernen wir uns näher kennen und diskutieren die Pläne der kommenden Tage. (A)
    2. Tag
    Zwischen Europa und London
    Zu Beginn der Reise und des Tages stellen wir uns die Frage: Was ist eigentlich Europa? Was hat es mit der europäischen Idee auf sich? Und warum ist es so bedauerlich, dass das Vereinigte Königreich beschlossen hat, sich von der Europäischen Union scheiden zu lassen? Fragen, die uns die nächsten Tage begleiten werden. Fragen, auf die wir im Haus der Europäischen Geschichte schon erste Antworten finden. Ob es den Eisenbahntunnel zwischen Frankreich und der britischen Insel gegeben hätte, wenn das Vereinigte Königreich schon damals außerhalb der EU gestanden hätte? Eine hypothetische Frage, die wir während unserer Fahrt mit dem Eurostar zum Londoner Bahnhof Waterloo im Hinterkopf behalten. In London checken wir im Hotel ein und trinken am Abend ein erstes gemeinsames Ale im Pub. (F, A)
    3. Tag
    City of London und Europa
    London an einem Tag zu entdecken, ist mehr als eine Herausforderung. Wir besuchen während unserer Erkundungen, bei denen wir Bus, Tube und Black Cab nutzen, immer wieder symbolische Orte, die die Beziehungen Großbritanniens zum Festland spiegeln. Wir fahren auf die Panoramaplattform des Skygardens und verschaffen uns einen Überblick. Auf dem Trafalgar Square erzählen wir die Geschichte der Kontinentalsperre, des britisch-französischen Antagonismus und von Lord Nelson, dem ersten »Popstar« Großbritanniens. Westminster steht für die uralte britische Demokratie. Am Albert Monument am Rande der Kensington Gardens, lässt sich hervorragend über die dynastischen deutsch-britischen Verflechtungen der Moderne sprechen. Nachmittags machen wir einen Abstecher in das British Museum, um uns zwischen all den weltgeschichtlich bedeutenden Sammlungen über die Gründung Britanniens zu informieren. Wir treffen uns mit einem Fachmann der deutsch-englischen Beziehungen und nähern uns aus historischer Sicht dem Brexit an. Abends machen wir es wie die Engländer. Wir gehen beim Inder essen. (F, A)
    4. Tag
    Typisch Englisch 1: Cambridge und Lincoln
    Cambridge ist die zweitälteste Universität Großbritanniens. Bis heute beflügelt der ewige Wettstreit mit Oxford die Gelehrten und Forscher immer wieder zu akademischen Höchstleistungen. Sir Isaac Newton studierte hier genau wie Lord Byron. Wir erkunden den Campus und unterhalten uns über das britische Bildungssystem. Nachmittags sind wir in Lincoln. Hier haben 56% der Bewohner im Brexit Referendum 2016 mit »leave« gestimmt, im nahen Boston waren es fast 75%. Vielleicht finden wir ja während unserer Erkundungen jemanden, der uns Einblick in sein Seelenleben gewährt. Auf jeden Fall widmen wir uns in Lincoln einem kunsthistorischen Höhepunkt: In der gotischen Kathedrale des 12. und 13. Jahrhunderts beeindrucken nicht nur die wunderbaren Gewölbe. (F)
    5. Tag
    Typisch Englisch 2: Adel und Industriegeschichte
    Die Geschichte Englands und Großbritanniens ist untrennbar mit den großen Adelshäusern verbunden. Gerade im 17., 18. und 19. Jahrhundert schufen sie wunderbare Landsitze. Chatsworth House, das Anwesen der Herzöge von Devon, ist ein Landsitz, wie er typischer nicht sein könnte. Nur wenig weiter im Norden, in Sheffield, ist man stolz auf die Kenntnisse zur Herstellung von Tiegelstahl während der Industrialisierung. Und leider auch folgerichtig, dass die Stadt in den 1980er Jahren, wie so viele andere britische Industriestädte, in eine regelrechte Depression verfiel. All dies findet sich, didaktisch klug aufbereitet, im Industriemuseum Kelham Island wieder. Schließlich geht es für uns zurück ins englische Mittelalter. York wartet. (F)
    6. Tag
    York: Abtauchen ins Mittelalter
    York ─ die geheime Hauptstadt des Nordostens. Ein Stadtbild, in dem sich das Mittelalter noch bestens gegen die Moderne behauptet, sei es in den Shambles, der alten Gasse der Metzger oder in einer der imposantesten Kathedralen Englands, dem York Minster. Early English, Perpendicular, Decorated ─ wie in einem Lehrbuch für gotische Architektur lesen wir in den Steinen des Münsters. Anschließend schlendern wir durch die Stadt sowie über einen Teil der Stadtmauer. Hier heißt es Überblick gewinnen für den freien Nachmittag?: Im Jorvik Viking Centre könnten Sie zum Beispiel auf den Spuren der Wikinger wandeln, die im 9. Jahrhundert um York herum ein eigenes Königreich gründeten. Ein spannendes Thema, über das wir abends im Pub bei einem gemeinsamen Abendessen diskutieren können. (F, A)
    7. Tag
    Schönheit, Romantik und Entdeckergeschichten
    Widmen wir uns am Morgen noch einmal der britischen Variante der Gartenkunst. Man nehme die Ruinen eines mächtigen Zisterzienserklosters, zum Beispiel das UNESCO-Welterbe Fountains Abbey, und integriere sie in den Studley Royal Water Garden, eine weitläufige Parkanlage des 18. Jahrhunderts. Dann nähern wir uns während einer Fahrt durch die wildromantische Landschaft der North Yorkshire Moors der Nordsee an. Am Ziel, in der kleinen Hafenstadt Whitby, könnten wir uns mit Dracula Geschichten die Zeit vertreiben. Wir wenden uns aber lieber dem jungen James Cook zu, der hier sein nautisches Handwerk erlernte, das ihn später in die Welt trieb. Hier ist es sicherlich an der Zeit, zu erörtern, wie sich das Empire auf die britische Wahrnehmung Europas auswirkte. Und natürlich widmen wir uns Whitby Abbey und, hören von der dramatischen Synode des Jahres 664 die auch langfristig Auswirkungen auf die Positionierung eines künftigen Englands in Europa hatte. (F, A)
    8. Tag
    Von England nach Schottland
    Normannisch nennen die Engländer die massive und doch filigrane Kathedrale von Durham. Wir würden sie romanisch nennen. Auf jeden Fall gibt sie uns Grund und Anlass für einen ersten tiefen Blick in die mittelalterliche Architekturgeschichte Englands. Im Schloss von Durham, heute ein Studentenwohnheim und wie die Kathedrale UNESCO-Welterbe, führen uns Universitätsangehörige durch die Hallen und tauschen sich mit uns über ihr Leben und ihren Wahrnehmungen des Brexit aus. In Durham wählten übrigens 57% der Berechtigten »leave«. Weiter geht es in den Norden. Unser erstes Ziel ist Housesteads Fort am Hadrianswall, ein römisches Militärlager und UNESCO-Welterbe. Die Mauer war als eine Art Lebensversicherung der römischen Zivilisation auf britischem Boden gegen die Stämme der Picten gedacht. (F, A)
    9. Tag
    Edinburgh: Schottland und Europa
    Widmen wir uns Edinburgh. Hier New Town und Royal Mile, dort St. Giles Cathedral. Schließlich hoch oben über der Stadt Edinburgh Castle. Während wir die Stadt besichtigen, die uns so klassisch und wie aus einem Guss erscheint, kommen unweigerlich Fragen nach Schottland und England, der Union und den Beziehungen der beiden Länder, nach dem Vereinigten Königreich und seiner Zukunft in Zeiten des Brexit auf. Fragen, die wir klären können, wenn wir uns durch das Schottische Parlament führen lassen. Oder, wenn wir uns anschließend mit einem deutschen Arzt treffen, der schon 20 Jahre in Schottland lebt. (F)
    10. Tag
    Von Siegern und Verlierern
    Ein letzter Tag in Schottland. Wir beginnen mit einem Besuch der Ruinen von Linlithgow Palace am Ufer des gleichnamigen Sees. Ein guter Ort, um über Maria Stuart zu sprechen, die hier geboren wurde. Dann Stirling Castle: Wer die Burg hielt, herrschte über das Tor zu den schottischen Highlands. Hören wir also von wechselndem Schlachtenglück, von William Wallace und Edward Bruce und stellen wir zum Ende unserer Reise fest, dass die Moderne uns zumindest feinere Instrumente bereitgestellt hat, unsere europäischen Konflikte zu lösen. Abends ziehen wir dann beim Essen unser gemeinsames Resümee. (F)
    11. Tag
    Abreise
    Je nach Abflugzeit, haben Sie in Edinburgh noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung. (F)

    1. Tag: Anreise nach Brüssel

    Unsere Erkundungen zum Zustand Europas im Zeichen des Brexit beginnen wir in Brüssel, Belgiens Hauptstadt und Sitz der Europäischen Union. Sie kommen bis 15.00 Uhr an. Gemeinsam machen wir uns auf zu einem Spaziergang durch die Geschichte und Gegenwart dieser faszinierenden Stadt. Bei einem gemeinsamen Abendessen lernen wir uns näher kennen und diskutieren die Pläne der kommenden Tage. (A)

    2. Tag: Zwischen Europa und London

    Zu Beginn der Reise und des Tages stellen wir uns die Frage: Was ist eigentlich Europa? Was hat es mit der europäischen Idee auf sich? Und warum ist es so bedauerlich, dass das Vereinigte Königreich beschlossen hat, sich von der Europäischen Union scheiden zu lassen? Fragen, die uns die nächsten Tage begleiten werden. Fragen, auf die wir im Haus der Europäischen Geschichte schon erste Antworten finden. Ob es den Eisenbahntunnel zwischen Frankreich und der britischen Insel gegeben hätte, wenn das Vereinigte Königreich schon damals außerhalb der EU gestanden hätte? Eine hypothetische Frage, die wir während unserer Fahrt mit dem Eurostar zum Londoner Bahnhof Waterloo im Hinterkopf behalten. In London checken wir im Hotel ein und trinken am Abend ein erstes gemeinsames Ale im Pub. (F, A)

    3. Tag: City of London und Europa

    London an einem Tag zu entdecken, ist mehr als eine Herausforderung. Wir besuchen während unserer Erkundungen, bei denen wir Bus, Tube und Black Cab nutzen, immer wieder symbolische Orte, die die Beziehungen Großbritanniens zum Festland spiegeln. Wir fahren auf die Panoramaplattform des Skygardens und verschaffen uns einen Überblick. Auf dem Trafalgar Square erzählen wir die Geschichte der Kontinentalsperre, des britisch-französischen Antagonismus und von Lord Nelson, dem ersten »Popstar« Großbritanniens. Westminster steht für die uralte britische Demokratie. Am Albert Monument am Rande der Kensington Gardens, lässt sich hervorragend über die dynastischen deutsch-britischen Verflechtungen der Moderne sprechen. Nachmittags machen wir einen Abstecher in das British Museum, um uns zwischen all den weltgeschichtlich bedeutenden Sammlungen über die Gründung Britanniens zu informieren. Wir treffen uns mit einem Fachmann der deutsch-englischen Beziehungen und nähern uns aus historischer Sicht dem Brexit an. Abends machen wir es wie die Engländer. Wir gehen beim Inder essen. (F, A)

    4. Tag: Typisch Englisch 1: Cambridge und Lincoln

    Cambridge ist die zweitälteste Universität Großbritanniens. Bis heute beflügelt der ewige Wettstreit mit Oxford die Gelehrten und Forscher immer wieder zu akademischen Höchstleistungen. Sir Isaac Newton studierte hier genau wie Lord Byron. Wir erkunden den Campus und unterhalten uns über das britische Bildungssystem. Nachmittags sind wir in Lincoln. Hier haben 56% der Bewohner im Brexit Referendum 2016 mit »leave« gestimmt, im nahen Boston waren es fast 75%. Vielleicht finden wir ja während unserer Erkundungen jemanden, der uns Einblick in sein Seelenleben gewährt. Auf jeden Fall widmen wir uns in Lincoln einem kunsthistorischen Höhepunkt: In der gotischen Kathedrale des 12. und 13. Jahrhunderts beeindrucken nicht nur die wunderbaren Gewölbe. (F)

    5. Tag: Typisch Englisch 2: Adel und Industriegeschichte

    Die Geschichte Englands und Großbritanniens ist untrennbar mit den großen Adelshäusern verbunden. Gerade im 17., 18. und 19. Jahrhundert schufen sie wunderbare Landsitze. Chatsworth House, das Anwesen der Herzöge von Devon, ist ein Landsitz, wie er typischer nicht sein könnte. Nur wenig weiter im Norden, in Sheffield, ist man stolz auf die Kenntnisse zur Herstellung von Tiegelstahl während der Industrialisierung. Und leider auch folgerichtig, dass die Stadt in den 1980er Jahren, wie so viele andere britische Industriestädte, in eine regelrechte Depression verfiel. All dies findet sich, didaktisch klug aufbereitet, im Industriemuseum Kelham Island wieder. Schließlich geht es für uns zurück ins englische Mittelalter. York wartet. (F)

    6. Tag: York: Abtauchen ins Mittelalter

    York ─ die geheime Hauptstadt des Nordostens. Ein Stadtbild, in dem sich das Mittelalter noch bestens gegen die Moderne behauptet, sei es in den Shambles, der alten Gasse der Metzger oder in einer der imposantesten Kathedralen Englands, dem York Minster. Early English, Perpendicular, Decorated ─ wie in einem Lehrbuch für gotische Architektur lesen wir in den Steinen des Münsters. Anschließend schlendern wir durch die Stadt sowie über einen Teil der Stadtmauer. Hier heißt es Überblick gewinnen für den freien Nachmittag?: Im Jorvik Viking Centre könnten Sie zum Beispiel auf den Spuren der Wikinger wandeln, die im 9. Jahrhundert um York herum ein eigenes Königreich gründeten. Ein spannendes Thema, über das wir abends im Pub bei einem gemeinsamen Abendessen diskutieren können. (F, A)

    7. Tag: Schönheit, Romantik und Entdeckergeschichten

    Widmen wir uns am Morgen noch einmal der britischen Variante der Gartenkunst. Man nehme die Ruinen eines mächtigen Zisterzienserklosters, zum Beispiel das UNESCO-Welterbe Fountains Abbey, und integriere sie in den Studley Royal Water Garden, eine weitläufige Parkanlage des 18. Jahrhunderts. Dann nähern wir uns während einer Fahrt durch die wildromantische Landschaft der North Yorkshire Moors der Nordsee an. Am Ziel, in der kleinen Hafenstadt Whitby, könnten wir uns mit Dracula Geschichten die Zeit vertreiben. Wir wenden uns aber lieber dem jungen James Cook zu, der hier sein nautisches Handwerk erlernte, das ihn später in die Welt trieb. Hier ist es sicherlich an der Zeit, zu erörtern, wie sich das Empire auf die britische Wahrnehmung Europas auswirkte. Und natürlich widmen wir uns Whitby Abbey und, hören von der dramatischen Synode des Jahres 664 die auch langfristig Auswirkungen auf die Positionierung eines künftigen Englands in Europa hatte. (F, A)

    8. Tag: Von England nach Schottland

    Normannisch nennen die Engländer die massive und doch filigrane Kathedrale von Durham. Wir würden sie romanisch nennen. Auf jeden Fall gibt sie uns Grund und Anlass für einen ersten tiefen Blick in die mittelalterliche Architekturgeschichte Englands. Im Schloss von Durham, heute ein Studentenwohnheim und wie die Kathedrale UNESCO-Welterbe, führen uns Universitätsangehörige durch die Hallen und tauschen sich mit uns über ihr Leben und ihren Wahrnehmungen des Brexit aus. In Durham wählten übrigens 57% der Berechtigten »leave«. Weiter geht es in den Norden. Unser erstes Ziel ist Housesteads Fort am Hadrianswall, ein römisches Militärlager und UNESCO-Welterbe. Die Mauer war als eine Art Lebensversicherung der römischen Zivilisation auf britischem Boden gegen die Stämme der Picten gedacht. (F, A)

    9. Tag: Edinburgh: Schottland und Europa

    Widmen wir uns Edinburgh. Hier New Town und Royal Mile, dort St. Giles Cathedral. Schließlich hoch oben über der Stadt Edinburgh Castle. Während wir die Stadt besichtigen, die uns so klassisch und wie aus einem Guss erscheint, kommen unweigerlich Fragen nach Schottland und England, der Union und den Beziehungen der beiden Länder, nach dem Vereinigten Königreich und seiner Zukunft in Zeiten des Brexit auf. Fragen, die wir klären können, wenn wir uns durch das Schottische Parlament führen lassen. Oder, wenn wir uns anschließend mit einem deutschen Arzt treffen, der schon 20 Jahre in Schottland lebt. (F)

    10. Tag: Von Siegern und Verlierern

    Ein letzter Tag in Schottland. Wir beginnen mit einem Besuch der Ruinen von Linlithgow Palace am Ufer des gleichnamigen Sees. Ein guter Ort, um über Maria Stuart zu sprechen, die hier geboren wurde. Dann Stirling Castle: Wer die Burg hielt, herrschte über das Tor zu den schottischen Highlands. Hören wir also von wechselndem Schlachtenglück, von William Wallace und Edward Bruce und stellen wir zum Ende unserer Reise fest, dass die Moderne uns zumindest feinere Instrumente bereitgestellt hat, unsere europäischen Konflikte zu lösen. Abends ziehen wir dann beim Essen unser gemeinsames Resümee. (F)

    11. Tag: Abreise

    Je nach Abflugzeit, haben Sie in Edinburgh noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung. (F)

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    Termine und Preise 2018 in €

    Pro Person im Doppelzimmer mit Lufthansa (LH) ab Frankfurt oder eigene Anreise (E).

    Der Reiseveranstalter behält sich in dringenden Fällen einen Reiseleiterwechsel vor.

    Aufpreis Einzelzimmer in €

    Abflugorte und Aufpreise in €

    Preis pro Person ab/bis gewähltem Abflughafen

    Leistungen, die überzeugen

    • Zug zum Flug *
    • Flüge mit Lufthansa in der Economy-Class bis Brüssel/ab Edinburgh*
    • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
    • Rundreise im landestypischen Reisebus
    • Transfers am An- und Abreisetag*
    • Bahnfahrt von Brüssel nach London
    • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
    • Höhepunkte Ihrer Reise:
      • Haus der europäischen Geschichte in Brüssel
      • Fahrt durch den Kanaltunnel
      • Gespräche zum Brexit in London und Edinburgh
    • Alle Eintrittsgelder
    • 10 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 10x Frühstück, 7x Abendessen
    • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
    * bei Eigenanreise nicht inklusive

    Teilnehmerzahl

    mind. 12/max. 26 Personen

    Mehr Komfort

    Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse € 74

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Brüssel 1 Pullman
    London 2 Dorset City
    Lincoln 1 DoubleTree by Hilton
    York 2 Novotel York Centre
    Durham 1 Radisson Blu
    Edinburgh 3 Apex City
    Nach oben
    Bei Ländern mit Visumpflicht bitten wir Sie zu beachten, dass folgende Informationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Österreicher

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Schweizer

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder die gültige Identitätskarte.

    Arbeitsaufnahme nach einem Abkommen zwischen der EU und der Schweiz ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland ist ein Inselreich und wird im Westen und Norden vom Atlantischen Ozean, im Osten von der Nordsee und im Süden vom Kanal (The Channel) und der Straße von Dover begrenzt.

    Fläche: 242.432 km².

    Verwaltungsstruktur -

    England: 34 Grafschaften (Shire Counties), 40 Unitary Authorities, 6 Metropolitan Counties, Greater London;

    Wales: 22 Unitary Authorities;

    Schottland: 32 Unitary Authorities;

    Nordirland: 26 Bezirke (District Council Areas).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 62,6 Millionen

    Städte:

    London (Hauptstadt) mit Vororten ca. 8,28 Millionen

    Birmingham ca. 2,28 Millionen

    Manchester ca. 2,2 Millionen

    Leeds ca. 1,5 Millionen

    Glasgow ca. 1,2 Millionen

    Liverpool ca. 816.000

    Sheffield ca. 641.000

    Belfast ca. 580.000

    Bristol ca. 551.000

    Bradford ca. 468.000

    Edinburgh ca. 452.000

    Cardiff ca. 328.000

    Sprache

    Die Landessprache ist Englisch. In Wales und Schottland spricht eine größere Zahl der Bevölkerung noch die keltische Regionalsprache Walisisch bzw. Gälisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde

    Da auch in Großbritannien die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied auch während dieser Zeit erhalten.

    Stromspannung

    240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Da in Großbritannien dreipolige Stecker mit flachen Kontaktstiften üblich sind, empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Großbritannien ist 0044, die Länderwahl von Großbritannien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die sehenswerten roten Telefonhäuschen sind mittlerweile durch moderne Münzapparate ersetzt. Es werden 10 p, 20 p, 50 p sowie 1 £-Münzen angenommen. Ertönt während des Gesprächs ein Signal, müssen neue Münzen nachgeworfen werden, wenn man nicht unterbrochen werden möchte. Neben Münztelefonen gibt es Kartentelefone, die mit Phonecard oder mit Kreditkarte funktionieren. Es ist günstiger, wochentags nach 18 Uhr und am Wochenende zu telefonieren.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999 oder 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Großbritannien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .uk (Guernsey: .gg, Isle of Man: .im, Jersey: .je)

    Feiertage

    Feiertage 2017:

    1. und 2. Januar (Neujahr)

    3. Januar (Neujahr, nur Schottland)

    17. März (St. Patrick´s Day/nur Nordirland)

    14. April (Karfreitag)

    17. April (Ostermontag, nicht Schottland)

    1. Mai (Early May Bank Holiday, erster Montag im Mai)

    29. Mai (Spring Bank Holiday, letzter Montag im Mai)

    12. Juli (Schlacht von Boyne/nur Nordirland)

    7. August (Summer Bank Holiday, erster Montag im August/nur Schottland)

    28. August (Summer Bank Holiday, letzter Montag im August/nicht Schottland)

    30. November (St. Andrew’s Day/nur Schottland)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Fällt ein Feiertag auf ein Wochenende, ist der folgende Montag arbeitsfrei.

    Die Hauptferienzeit geht von Juli bis September.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr, einige große Banken haben auch samstags 9-12.30 Uhr geöffnet;

    Post: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, große Postämter auch Sa 9-12.30 Uhr;

    Geschäfte, große Warenhäuser: Mo bis Sa 9-18 Uhr, teils bis 20 Uhr, manchmal auch bis 22 Uhr, kleine Läden und Warenhäuser haben teilweise auch sonntags geöffnet;

    Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr (Mittagspause von etwa 13-14 Uhr).

    Kleidung

    Für einen Aufenthalt in Großbritannien gilt Folgendes:

    Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte, unpassende Kleidung. Getreu diesem Grundsatz sollte man, gleichgültig zu welcher Jahreszeit, auf jeden Fall eine Regenjacke oder etwas Ähnliches mitnehmen.

    Auch einen warmen Pullover sollte man immer dabeihaben. Ansonsten ist die normalerweise in Mitteleuropa passende Kleidung zu empfehlen.

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          Unser Service-Center ist Mo - Fr von 08:00 bis 20:00 Uhr und Sa von 09:00 bis 13:00 Uhr für Sie da!

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