Großbritannien: Vereinigtes Königreich und Europa?

Die Reise

Das Ergebnis des „Brexit“ Referendums war für viele ein Schock. Für die Europäer, da sie auf eine starke Europäische Union setzen und für die Millionen Briten, die sich zwar einerseits in der Pose einer Brüssel-kritischen „Splendid Isolation“ gefielen, aber andererseits niemals auf die wirtschaftlichen Vorzüge einer Mitgliedschaft in der EU verzichten wollten. Nun sind die Würfel gefallen. Brexit ist Brexit. Die Verhandlungen um die Bedingungen des Ausstiegs und die zukünftigen Beziehungen mit Europa haben begonnen.

Auf den Spuren des Brexits von Brüssel nach Schottland. Eine ungewöhnliche Reise, in gewisser Weise sogar politisch. Lernen wir, den Brexit aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, sprechen wir mit Menschen diesseits und jenseits des Kanals über ihre Sicht der Dinge und vergessen wir eines nicht: Wir reisen zu wunderbaren und europäischen Orten im Vereinigten Königreich. Ein Genuss!

Der Hadrianswall ist Geschichte zum Anfassen

In die nach Norden am weitesten entlegene Spitze seines riesigen Römischen Reiches, der Provinz „Britannia inferior“, kam der reiselustige Kaiser Hadrian nur sehr selten. Als er Britannia im Jahr 122 nach Christus in Augenschein nahm, fi el ihm ein Missstand auf: Die Pikten, ein wildes, tätowiertes Volk aus dem Norden, trieben in den Grenzgebieten ihr Unwesen, überfi elen römische Legionen, schleuste unverzollte Waren ein und migrierte ungesehen in südlichere Regionen des römischen Gebiets. Um dem abzuhelfen und nicht in erster Linie aus militärischen Gesichtspunkten, ordnete er den Bau einer Grenzbefestigung an, die von Newcastle upon Tyne im Osten zum Solway Firth im Westen verlaufen sollte. In nur sechs Jahren Bauzeit entstand der nach ihm benannte Hadrianswall, ein Bollwerk aus Stein von 117 Kilometern Länge, mit 320 Türmen, 16 Hilfstruppen- und 80 Meilenkastellen. Wie alle Grenzlinien, die über Jahrhunderte Bestand haben, trennt und vereint der Wall zugleich.

Noch heute markiert er in etwa die Grenze zwischen England und Schottland. Aber er steht auch dafür, dass die Römer mit ihren Eroberungsversuchen jenseits des Limes keinen Erfolg hatten und niemals die gesamte britische Insel unter ihre Herrschaft bringen konnten. So steht der Wall auch für ein starkes, unabhängiges Britannien.


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