Mein Reiseerlebnis

Der Maharadscha von Mandawa
"Wir durften im Palast des Maharadschas von Mandawa nächtigen. Nachdem jeder Gast einen riesigen Schlüssel mit Glöckchen für die Suite erhalten hatte, begab ich mich dorthin und ging danach in den angrenzenden Rosengarten. Eine lange Reihe duftender Hochstämmchen, rosa erblüht, faszinierte mich. Ein doppelter Genuß, denn ich war alleine im Garten."
"Mein Blick fiel auf einen offenen Erker, in dem sich eine Gestalt mit gefalteten Händen verneigte. Der ungewöhnlichen Kleidung wegen konnte ich das Geschlecht nicht ausmachen. Sollte diese Geste etwa mir gelten? Sicher nicht, mich kannte doch hier niemand. Ich drehte mich um, doch ich war immer noch alleine. War wohl doch eine Begrüßung für mich. Noch bevor ich weiterdenken beziehungsweise handeln konnte, war die Person verschwunden."
"Beim Abendessen im Prunksaal traf ich erneut auf diese Person; es war der Maharadscha von Mandawa persönlich! Mein Gott, wie peinlich! Ich hatte ihn nicht zurückgegrüßt. Noch am selben Abend bat ich unseren deutschen Reiseleiter, er möge doch mein Verhalten beim Maharadscha entschuldigen. Bei der Verabschiedung am nächsten Morgen - ein Defilée vor dem Maharadscha - habe ich mich nochmals persönlich entschuldigt, wir haben uns zugelächelt und ich habe mich, wie es die Etikette verlangte tief vor ihm verbeugt."
Frau Sigrid Jordan über Ihre Reise nach Indien
Ihr Reisetagebuch

Schildern Sie Ihr eindrucksvollstes Reiseerlebnis Ihrer Dr. Tigges Reise und ergreifen Sie Ihre Chance auf Reiseliteratur im Wert von ¤ 30,-!











